In der Dachwohnung eines alten Mietshaus wohnen die beiden betagten Schwestern Ruth und Vreni Engel. Weil sie schon seit Jahrzenten dort sind, ist es kein Wunder, dass sie sich für die frisch renovierte Wohnung direkt unter ihnen interessieren. Der Vermieter Blunschli hingegen hat dafür kein Gehör. Doch die «Engels» wissen sich selbst zu helfen…mit Büchern, Pfannen und allerlei Tricks versuchen die beiden alles, um die neuen Mieter zu vertreiben. Sie haben noch mehr auf Lager: vielleicht bekommt der Blunschli ja ein schlechtes Gewissen, wenn die Schwestern erfundene Gebrechen vortäuschen. Um dem Ganzen noch mehr entgegenzuwirken nehmen sie, unabhängig voneinander, je einen Untermieter auf und so wird es plötzlich irgendwie zu «eng» in der Dachwohnung. Die Untermieter lassen sich aber nicht so leicht hinters Licht führen und durchschauen die beiden Schlitzohren schon bald. Dann nimmt das Chaos erst recht seinen Lauf.
Jens Exler (1914 – 1987) schuf mit „Zwei Engel schlagen zurück“ eine ebenso amüsante wie turbulente Theaterkomödie. Er ist in Flensburg, Deutschland aufgewachsen und wurde durch seine humorvollen Theaterstücke bekannt. Bereits mit 18 Jahren begann er Theater zu spielen. Er entwickelte sich weiter und wurde Schauspieler, Regisseur wie Leiter der Niederdeutschen Bühne Flensburg. Zu seinen bekanntesten Theaterstücken gehören: «Tratsch im Treppenhaus» «…und oben wohnen Engel», welches die Vorlage bildete für die moderne Neubearbeitung «zwei Engel schlagen zurück» von Atréju Diener.
Atréju Diener ist ein Schweizer Theaterautor und Lektor. Er kennt das Theater sowohl von der Bühne als auch von der Arbeit hinter den Kulissen. Seine überarbeiteten Theaterstücke, welche von turbulenten Komödien bis hin zu Krimikomödien reichen, sind unter anderem im Breuninger Verlag publiziert worden. Die Stücke von Jens Exler zeichnen sich durch alltagsnahe Geschichten, welche mit Humor und menschlichen Schwächen ausgestaltet sind. Seine Haltung zum Theater brachte er mit einem schönen Satz hervor: «Menschen sollten nach einem anstrengenden Arbeitstag im Theater lachen, entspannen und erfrischt in den Alltag zurückkehren»
Wir wollen diesem Motto diese Saison auch gerecht werden!
